Stand April 2014

Die im Folgenden beschriebenen Leistungen sind grundsätzlich Bestandteil des Festpreises. Sie können durch ein angepasstes, individualisiertes Angebot nach Absprache verändert werden.

1. Bauantragsstellung

Nach unserem Planungsgespräch wird für Sie der komplette Bauantrag zusammengestellt. Hierzu gehören auch Grundrisszeichnungen, Ansichten, Schnitte im geforderten Maßstab; auch alle Berechnungen (Grund- und Geschossflächenzahl, Wohnfläche, umbauter Raum, usw.) Darüber hinaus wird der Jahresprimärenergiebedarf mit Energiepass gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV), die Statik, der Entwässerungsplan innerhalb des Gebäudes und, wenn nötig, ein Schallschutznachweis ausgehändigt. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung von Fördermitteln (Energiesparhäuser, KfW-Darlehen) und Zuschüssen (für Solaranlagen, Pelletheizungen etc.).

Die Bauherren erhalten drei Plansätze für die Genehmigungsbehörde. Die Baugenehmigungsgebühren und sonstige, notwendige, auferlegte Gebühren, die aus dem Genehmigungsverfahren hervorgehen, muss der Bauherr selbst tragen.

2. Baubegleitung/Bauleitung

Sobald die auflagenfreie Baugenehmigung vorliegt, findet ein Bauherrengespräch und Ortsbegehung mit dem Bauleiter statt. Wir übernehmen die örtliche Baubetreuung für die vereinbarte Leistung und sind für die Bauherren während der gesamten Bau- und Gewährleistungszeit der Ansprechpartner. Wir koordinieren und kontrollieren alle vereinbarten Leistungen hinsichtlich Qualität und Ausführung sowie auf die Einhaltung baurechtlicher Vorschriften und den anerkannten Regeln der Bautechnik.

3. Baustelleneinrichtung

Die Baustelleneinrichtung wie Miet-WC, Gerüste und sämtliche Baugeräte, die zur Erfüllung der Vertragsleistung erforderlich sind, gehören zum Leistungsumfang. Sind Bauzäune gefordert, können wir diese auf Wunsch und gegen Berechnung liefern und aufstellen. Baustrom (20 KV mit 63 A. Absicherung) und Bauwasseranschluss (3/4“) stellt der Bauherr rechtzeitig vor Baubeginn und für die Bauzeit kostenlos zur Verfügung. Den Verbrauch für Bauwasser und Baustrom übernehmen wir.

Der für die Vertragsleistung anfallende Bau Müll und Bauschutt wird von uns umweltgerecht entsorgt. Notwendige Straßensperrungen bestellt der Bauherr hierfür. Ihr Bauleiter berät Sie gern in allen Fragen zur Schaffung der notwendigen Bauvoraussetzungen.

4. Erdarbeiten

Der Mutterboden (Bodenklasse 1) im Bereich der Baugrube (DIN 18300) wird, im Mittel bis 30 cm abgetragen und auf der Baustelle mit einem maximalen Förderweg von 10 m gelagert. Der Boden für die Fundamente oder Baugrube (BKL 3 und 4) wird profilgerecht gelöst und seitlich (max. 10 m Förderweg) auf dem Grundstück gelagert. Er dient zur späteren Verfüllung. Eignet sich der Boden nicht zur Verfüllung, ist geeigneter Boden zu liefern und einzubauen. Die Kosten für Abtransport, Deponiegebühr sowie Anlieferung zusätzlichen Materials gehen zu Lasten des Bauherrn.

Als Basis unserer Kalkulation gehen wir von einem ebenen, horizontal gleichmäßig geradläufigen Grundstück aus.
Zum Leistungsumfang gehören das Liefern und Herstellen einer verdichteten, kapillarbrechenden Schotterschicht von 15 cm. Es wird von einer Tragfähigkeit des vorhandenen Bodens von 200 KN/m2 ausgegangen. Eine PE-Baufolie wird auf der verdichteten, kapillarbrechenden Tragschicht fachgerecht verlegt. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten wird der Arbeitsraum bis einschließlich der ursprünglichen Geländehöhe lagenweise verfüllt und verdichtet. Sollten auf Grund besonderer Gründungsgegebenheiten eine höhere Betongüte, Bewehrung oder Schalung der Fundamente, Auffüllung, usw. notwendig sein, wird diese Zusatzleistung gesondert an den Bauherrn verrechnet.

5. Bodenplatte

Bei nicht unterkellerten Gebäuden wird eine bewehrte oder Stahlfaserbeton – Fundamentplatte aus wasserundurchlässigem Beton der Güteklasse C25/30, Stärke ca. 20 cm, gemäß Ausführungsplan und Statik hergestellt und mit einer 30 cm breiten Frostschürze ca. 80 cm tief gegründet. Die Stirnseiten erhalten eine Wärmedämmung. Ein umlaufender Fundamenterder mit Anschlussfahne wird nach VDE- Vorschrift hergestellt. Erfordern geologische Gegebenheiten eine stärkere Fundamentplatte, gehen die Mehrkosten zu Lasten des Bauherrn. Leerrohre für die Energieträger (Elektro, Gas, Telefon, Kabelfernsehen und Trinkwasser) werden als KG-Rohr unter der Bodenplatte nach außen verlegt.

6. Fundamentplatte Kellergeschoss
Bei unterkellerten Gebäuden wird die Bodenplatte wie unter Pos. 5. hergestellt, jedoch entfallen die Frostschürzen.

6a. Kellergeschoss

Die Kelleraußenwände werden aus schalungsglatten Doppelwandplatten mit fugenlosen Betonkern oder Ortbeton erstellt. Die Dicke der Außenwände beträgt 25 cm. Die Abdichtung erfolgt nach DIN 18195 Teil 4 (nicht drückendes Wasser) einschließlich des notwendigen Verfüllschutzes. Sollten andere Lastfälle der Abdichtung sowie bindige Füllböden vorliegen, so gehen diese Maßnahmen zu Lasten des Bauherrn. Eine Außenwanddämmung ist im Angebot nicht enthalten. Das Kellergeschoss erhält Kellerinnentüren sowie ein Kellerfenster in der Größe 60 cm x 80 cm gemäß Planung pro Raum. Elektroinstallation siehe Elektroarbeiten.

Die Kellerinnenwände werden mit Hochlochziegeln gemauert und sind nicht verputzt, ausgenommen davon ist der Treppenflur. Die Innenputzarbeiten im Treppenflur sind wie im EG ausgeführt.

6b. Drainage (bei Unterkellerung)
Eine Drainage ist im Angebot nicht enthalten und muss auf Grundlage eines Bodengutachtens gesondert geplant werden.

7. Be- und Entwässerung

Alle erforderlichen Entwässerungsleitungen bestehen aus hochwertigen Kunststoffrohren und werden unterhalb der Kellerdecke bzw. Bodenplatte (ohne Keller) auf kürzestem Wege nach außen geführt und über Dach entlüftet. Die Schmutzwasserleitung endet ca. 0,5 m hinter der Keller- bzw. Außenwand. Die Kalt- und Warmwasserleitungen bestehen aus PE-Rohr mit entsprechender Dämmung.

Bodeneinläufe, Rückstauklappen, Pumpenschächte und Hebeanlagen etc. sind Bauherreneigenleistung und im Angebot nicht enthalten.

8. Schmutzwasser- und Regenwassergrundleitung

Die Schmutzwasser- und Regenwassergrundleitung sowie Entwässerungsrinnen außerhalb des Gebäudes und deren Anschluss an die Übergangsschächte sind Bauherreneigenleistung und im Angebot nicht enthalten.

9. Mauerwerk und Außenputz

Die Umfassungswände und das Innenmauerwerk bestehen, nach Wahl des Bauherrn, aus großformatigen Ziegelsteinen (Unipor, Poroton oder gleichwertig) gemäß den statischen Erfordernissen in der Stärke 36,5 cm. Die Wärmeleitzahl beträgt yR 0,09W/(mK). Das Haus kann somit die erforderlichen Kriterien für ein Effizienzhaus 70 gemäß KfW erfüllen, es bedarf aber der genauen Berechnung eines Gutachters.

Die Rohbauhöhe im Erdgeschoss beträgt ca. 2,625 m.
Selbstverständlich bieten wir nach Wunsch auch Kalksandsteine oder Porenbetonsteine an.
Der Außenputz wird mit einem Dekorputz auf Silikatbasis (3 mm) hergestellt. Hier haben wir eine große Farbauswahl der Farbklasse 1. Im sichtbaren Bereich des Sockels wird eine Perimeterdämmung witterungsbeständig ca. 30 cm hoch umlaufend eingebaut und mit einem Sockelputz und einer Sockelabdichtung auf Kunstharzbasis laut DIN-Vorschrift angebracht.

9a. Alternative Außenwand mit Außenputz mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Die Umfassungswände und das Innenmauerwerk bestehen nach Wahl des Bauherrn, aus großformatigen Porotonsteinen gemäß den statischen Erfordernissen in der Stärke 17,5 cm.
Das 16 cm starke WDVS wird nach der Wärmeschutzberechnung als PS- Hartschaumplatte der Bauklasse B1 nach DIN 4102, Wärmeleitgruppe 035 und mit einem Dekorputz auf Silikatbasis (3 mm) hergestellt. Auch hier haben wir eine große Farbauswahl der Farbklasse 1. Im sichtbaren Bereich des Sockels wird eine Perimeterdämmung witterungsbeständig ca. 30 cm hoch umlaufend eingebaut und mit einem Sockelputz und einer Sockelabdichtung auf Kunstharzbasis laut DIN-Vorschrift angebracht.

10. Geschossdecken

Stahlbetondecken werden aus vorgefertigten Großtafelplatten (Filigrandeckenelemente) als Schalelemente und Ortbeton C20/25 hergestellt. Die Dicke der Decke und Bewehrung wird nach statischen Erfordernissen ausgeführt und beträgt 18 cm. Die Deckenuntersichten sind schalungsglatt und tapezierfähig. Das Verspachteln der Stoßfugen gehört nicht zum Leistungsumfang Rohbau. Haarrisse in Filigrandeckenelementen sind herstellerbedingt und bilden keinen Mangel. Zur Vermeidung von Wärmebrücken werden die Stirnseiten der Außenmauern entsprechend gedämmt. Decken vom Dachgeschoss zum jeweiligen Spitzboden werden als Holzbalkendecke ausgeführt. Das Gleiche gilt für Einfamilienhäuser im Bungalowstil für die EG-Decke.

11. Schornstein

Auf Wunsch wird entsprechend der neuesten Schornsteinrichtlinien ein einzügiger Markenschornstein, mit allen erforderlichen Öffnungen, Klappen und Anschlussstücken montiert. Alternativ sind raumluftunabhängige Fertigteilsysteme von PLEWA, ERLUS oder gleichwertig möglich.

Passend zur Dacheindeckung erhält der Schornsteinkopf eine hinter lüftete Verkleidung aus Titan-Zinkblech. Zum Leistungsumfang gehören auch der Laufsteg im Spitzboden, ein feuerverzinkter Standrost und ein Dachausstiegsfenster, wenn keine Innenreinigung möglich ist.

12. Zimmererarbeiten
Der Dachstuhl wird als zimmermannsmäßig abgebundener Holzpfettendachstuhl aus heimischem Nadelholz ausgeführt.

Alle Holzbauteile des Dachstuhls sind entweder kammergetrocknet oder werden nach DIN 68800 mit einem amtlich geprüften und zugelassenen Holzschutzmittel behandelt. Der Dachstuhl wird aus Nadelholz der Güteklasse 2 nach DIN 4074, S10 oder MS10 nach statischen Berechnungen einschließlich aller Anker und Eisenteile als zimmermannsmäßiger Abbund hergestellt.

Der Dachüberstand beträgt an den Giebelseiten ca. 30,0 cm und an den Traufseiten max. 50,0 cm vom Rohmauerwerk. Walmdächer erhalten einen Dachüberstand von umlaufend max. 50,0 cm. Das sichtbare Dachholz außerhalb vom Gebäude wird imprägniert, je nach Wunsch weiß grundiert oder naturlasiert. Spitzböden werden auf Wunsch ausbaufähig hergestellt.

13. Dachdeckerarbeiten Dachneigungen ab 23°

Auf die gesamte Dachfläche wird eine hochdiffusionsoffene wasserdichte Unterspannbahn verlegt.
Die Eindeckung erfolgt auf einer Lattung und Konter Lattung mit Betondachsteinen der Fa. Brass, Fabrikat Harzer Pfanne oder gleichwertig.

Zur Wahl stehen in der Grundausstattung die Oberfläche „matt“ in den Farben rot, dunkelbraun, granit, tiefrot, ziegelrot, tiefschwarz und steingrau.
Dachüberstände erhalten eine oben liegende Sichtschalung aus gehobelten Nadelholzbrettern.

Dachneigungen von 12 – 22°
Die Dacheindeckung erfolgt mit Tondachziegeln z.B. Nelskamp, Röben oder gleichwertig. Die Eindeckung wird auf einer Lattung und Konter Lattung (für eine ausreichende Hinterlüftung) verlegt. Die Verlegung erfolgt nach einer Herstellerangabe mit nahtverklebter, hochwertiger, diffusionsoffener Unterspannbahn.

Dachneigungen unter 12°
Auf die Sparren wird eine vollflächige, sägerauhe Holzschalung 24 mm stark aufgenagelt. Hierauf erfolgt die Abdichtung mit folgendem Aufbau: Eine Ausgleichslage aus Bitumen wird überlappend aufgenagelt. Danach erfolgt die Verlegung einer Bitumenschweißbahn, die vollflächig aufgeschweißt wird. Als dritte Lage erfolgt ebenfalls die Verlegung einer Schweißbahn, die oberseitig beschiefert ist (Farben nach Mustervorlage).

Sollten bei Ihrem Haus ein Dachfenster zur Belichtung der DG – Wohnräume geplant sein, so erhalten Sie ein    Schwingfenster der Firma VELUX inklusive Abdeckrahmendichtung in Alu grau (Größe 78 x 118 cm).

14. Dachklempnerarbeiten

Die Dachklempnerarbeiten wie Dachrinnen, Fallrohre und Kehlen werden nach Berechnung aus langlebigen Titan -Zinkblech hergestellt. Die Fallrohre werden bis Oberkante Bodenplatte oder Kellerdecke für den bauseitigen Regenentwässerungsanschluss geführt.

Auf Wunsch können die Spenglerarbeiten auch in Kupfer ausgeführt werden.

15. Fenster und Haustür

Alle Fenster werden in der Größe wie in der Bauzeichnung hergestellt und nach der RAL-Montagerichtlinie eingebaut. Das Material der Fenster besteht mindestens aus 6-Kammer Kunststoff ISOLIER – Profilen und wird in der Farbe Weiß eingebaut. Alle bodennahen Elemente sind Dreh-Kipp- Elemente. Mehrteilige bodennahe Elemente erhalten einen Dreh-Kipp- Flügel, die anderen Teile sind standardmäßig fest verglast. Ab Obergeschoss werden bodennahe Elemente mit einem absturzsicheren Brüstungselement ausgestattet. Das Oberteil wird als Dreh-Kipp-Element hergestellt.

Alle 3-fach Fensterverglasungen haben einen UG-Wert von 0,6.
Wir verwenden Fensterprofile von Salamander, Schock, Schüco oder gleichwertiger Hersteller.

Die Hauseingangstür (mit Basiswert 2.100 € brutto inkl. Montage) wird passend zu den Fenstern aus Kunststoff oder Aluminium in der Farbe Weiß oder gemäß RAL-Farbtönen hergestellt und eingebaut. Die Bodenschwelle der Haustür wird thermisch getrennt und der untere Haustüranschluss wird abgedichtet. Die Türgriffgarnitur wird als Wechselgarnitur in Aluminium mit Drücker innen und Knopf außen ausgeführt.

Sonderausführungen und Sprossenfelder sind möglich und werden bei der Bemusterung vom Bauherrn festgelegt. Die Leistungsverbesserungen werden gesondert berechnet.

15a. Rollladen

Sind Rollladen in der Zeichnung mit „R“ gekennzeichnet, sind diese als Gurtrollladen (mechanisch) kalkuliert und im Gesamtpreis enthalten. Bei Schrägelementen können nur vorgesetzte Rollladen eingebaut werden, wenn es die Fensterkonstruktion zulässt. Die Rollladenpanzer sind aus Kunststoff, Farbe Weiß. Die Rollladengurtführung wird unterputz verlegt.

Aluminiumrollladen und Sonderfarben sind gegen Aufpreis erhältlich.
Auf Wunsch können wir Ihnen die Rollladengurtführung elektrisch gegen Aufpreis anbieten.

16. Innentüren (CPL Qualität)

Die Innentüren werden in einem Buche-, Eiche hell, Ahorn-, Grau-, Weißfarbton in CPL Qualität nach Wahl des Bauherrn eingebaut. Als Basisgrundpreis ist die Tür inkl. Drückergarnitur im eingebauten Zustand mit 250 € brutto kalkuliert. Alle Innentüren werden in Softline (Rundkante) ausgeführt. Drückergarnituren sind im Preis enthalten. Ein Sortiment an verschiedenen Drückergarnituren steht zu Ihrer Auswahl und wird bei der Bemusterung vom Bauherrn festgelegt.

17. Elektroarbeiten (allgemein)

Im Erd-, Ober- und im ausgebauten Dachgeschoss werden sämtliche Steig- und Versorgungsleitungen gemäß VDE-Vorschriften verlegt. Inklusive Potentialausgleichsleitungen an Wasser- und Heizungsrohren sowie Fundamenterdung gemäß VDE-Vorschrift.

Im Keller erfolgt die Verlegung bei sichtbaren Betonwänden auf der Wand.
Der Anschluss erfolgt ab bauseitiger Hauseinführung / ab dem im Haus liegenden Endverschlusskasten des örtlichen Versorgungsunternehmens bis zum Zählerschrank.

Die Ausführung obliegt immer einem anerkannten Elektro-Meisterbetrieb.

Der Zählerschrank wird nach den VDE-Richtlinien erstellt. Er wird auf der Wand montiert und erhält alle erforderlichen Sicherungsautomaten und den FI Schutzschalter.

Wir installieren Unterputzsteckdosen und Schalter in großflächigem Design der Firmen Busch & Jäger und Gira.
Das Standard Schalterprogramm ist Gira Standard 55. Die Standardfarbe ist alpinweiß. Alle Steckdosen können auf Wunsch mit erhöhtem Berührungsschutz (Kindersicherung) angeboten werden.

Wohnzimmer
1x Serienschaltung mit zwei Deckenauslässen
3x Doppelsteckdosen
1x Steckdose unter Schalter
1x TV Dose
1x Telekommunikationsdose incl. Zuleitung HAR / HWR
Schlafzimmer
1x Ausschaltung mit einem Deckenauslass 3x Doppelsteckdosen
1x Steckdose unter Schalter
1x TV Dose
1x Telekommunikationsdose incl. Zuleitung HAR / HWR
Küche
1x Ausschaltung mit einem Deckenauslass 1x Steckdose für Geschirrspüler
1x Steckdose für Kühlschrank
1x Steckdose für Dunstabzug
1x Herdanschluss 400 V
1x Steckdose unter Schalter
3x Doppelsteckdosen
Eingangsbereich (außen)
1x Ausschaltung mit Schalter innen
1x Wandauslass außen
Terrasse
1x Serienschaltung mit Schalter innen
1x Wandauslass außen
Bad
1x Serienschalter mit einem Decken- und einem Wandauslass
3x Steckdosen
Flur
1x Bewegungsmelder (Unterputz) incl. Dämmerungsfunktion und Schalter für Ein/Aus-Automatik
1x Steckdose
1x Telekommunikationsdose incl. Zuleitung HAR / HWR
Hauswirtschaftsraum
1x Ausschaltung mit einem Deckenauslass 1x Steckdose für Waschmaschine
1x Steckdose für Trockner
1x Doppelsteckdose
1x Heizungsanschluss incl. Außentemperaturfühler
Kinderzimmer
1x Ausschaltung mit einem Deckenauslass 2x Doppelsteckdosen
1x Steckdose unter Schalter
1x TV Dose
1x Telekommunikationsdose incl. Zuleitung HAR / HWR
Gäste WC
1x Ausschalter mit einem Decken- oder einem Wandauslass
2x Steckdosen
Keller
Je vorhandenem Raum:
1 x Lichtschalter auf Putz
Spitzboden
1x Ausschaltung mit einer ISO – Ovalleuchte 1x Steckdose

17a. Rauchmelder

Jeder Raum, ausgenommen WC, Bad und Keller wird mit einem VDS zugelassenen Rauchmelder (Akkubetrieb) versehen.

18. Innentreppen (Geschosstreppen)

Im Keller und im EG/OG werden zum ausgebauten DG fertig versiegelte Holztrittstufen, Buche natur, auf der Unterkonstruktion einer Stahlharfe montiert. Die Handläufe werden, farblich zu den Trittstufen passend, an der Treppenhauswand montiert. Der Grundbasispreis ist je Geschoss (je Treppenlauf) mit 2.000 € brutto kalkuliert.

Auf Wunsch kann eine Bolzentreppe aus Holz, eine Vollholztreppe mit eingestemmten Trittstufen oder eine Stahlbetontreppe mit Holzbohlen- belag für die Trittstufen berücksichtigt werden.

18a. Einschubtreppe

Eine dreiteilige, wärmegedämmte Einschubtreppe einschl. Schutzgeländer im Bereich des Windfanges, Flures oder der Diele, wird zum Spitzboden des ausgebauten DG eingebaut.

19. Sanitärinstallation (Allgemeines)

Es werden nur deutsche Markenprodukte, welche DVGW geprüft sind, eingebaut. Die Installation wird nach den geltenden, regionalen, technischen Vorschriften ausgeführt. Es werden Kunststoffrohre für Frischwasser und Abflussrohre nach Berechnung verlegt. Alle Leitungen werden auf dem kürzesten Weg verlegt. Die Sanitärobjekte sind weiß und die Armaturen sind verchromt. Preisniveau Villeroy & Boch Onovo

19a.  Sanitärobjekte im Bad

– 1 Stahlbadewanne im Wannenträger, Größe 1700 mm x 750 mm x 420 mm, verchromte Armaturen bestehend aus
– 1 Ab- und Überlaufgarnitur mit Drehgriff und Geruchsverschluss
– 1 Einhand-Aufputz Bademischbatterie (Wandmontage) mit automatischer Umstellung
– 1 Waschtisch (WT) ca. 650 mm x 520 mm aus Keramik, verchromte Armaturen bestehend aus
– 2 Eckventilen, 1 Geruchsverschluss,
– 1 Einhand-Aufputz-Mischbatterie mit Zugstange
– 1 rechteckige Duschtasse fußbodengleich im Wannenträger  incl. Abtrennung, Größe 900 mm x 900 mm x 110 mm oder alternativ 800 mm x 800 mm x 110 mm, verchromte Armaturen        bestehend aus
– 1 Ablaufgarnitur und 1 Geruchsverschluss sowie
– 1 Einhand-Aufputz-Bademischbatterie.
– 1 wandhängendes Toilettenbecken (Tiefspüler) mit Betätigungsplatte und STOP – Funktion

Je Bad wird ein kalkulatorischer Basispreis von 2.500 € brutto zur Kalkulation angesetzt. Sollte sich nach der Bemusterung, durch Festlegung des Bauherrn, ein höherer Wert ergeben, wird dieser gesondert berechnet.

19b.  Sanitärobjekte im Gäste- WC

– 1 Waschtisch (WT) ca. 450 mm x 520 mm aus Keramik, verchromte Armaturen bestehend aus 2 Eckventilen,
– 1 Geruchsverschluss und 1 Einhand- Aufputz-Mischbatterie mit Zugstange
– 1 wandhängendes Toilettenbecken (Tiefspüler) mit Betätigungsplatte und STOP – Funktion

Je Gäste-WC wird ein kalkulatorischer Basispreis von 750 € brutto zur Kalkulation angesetzt. Sollte sich nach der Bemusterung, durch Festlegung des Bauherrn, ein höherer Wert ergeben, wird dieser gesondert berechnet.

19c. Zusätzliche Installationen und Armaturen

Ein Wasserfeinfilter wird im HWR installiert. Bei Erfordernis wird ein Druckminderer im HWR eingebaut. Es wird eine frostsichere Außenzapfstelle 1⁄2“ Kaltwasser an der Außenwand installiert.
Ein Waschmaschinenanschluss wird im HWR vorgesehen, ein Küchenanschluss mit Kaltwasser, Warmwasser und Abwasser, sowie integriertem Anschluss für Geschirrspüler, wird eingebaut.

20. Heizungsanlage (Allgemein)

Es wird eine Marken – Heizungsanlage (Raumluftunabhängige Gasbrennwerttechnik DVGW geprüft) z.B. der Firmen Buderus, Vaillant, Wolf, Vissmann oder gleichwertig eingebaut.
Passend zum ausgewählten Heizungshersteller wird ein 120 Liter Warmwasserspeicher aufgestellt. Die Heizungsanlage ist auf das jeweilige Haus ausgelegt. Es wird eine witterungsgeführte Heizungsregelung vom Elektriker installiert, welche passend zur Heiztherme vom Heizungsbauer geliefert wird.

Vom Hausanschluss wird eine bis zu 5 m lange Zuleitung zur Anlage verlegt. Entsprechende Armaturen zum Brandschutz werden nach Vorschrift des Lieferanten installiert.

20a. Solaranlage

Zur Erfüllung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wird eine Solaranlage (Markenprodukt) funktionsfertig mit ca. 4,5 m2 Kollektoren- Fläche für die zusätzliche Warmwasserbereitung eingebaut. Ein Warmwasserspeicher mit 300 Liter Speichervolumen wird funktionsfertig installiert. Bei Einbau einer Solaranlage entfällt der serienmäßige Standardspeicher (120 L).

20b. Alternative Heiz- und Lüftungssysteme

Alternativ können wir Ihnen auch andere ökologische Heizsysteme wie Pelletheizungen und Wärmepumpensysteme gegen einen Mehrpreis anbieten. Bei Interesse besprechen Sie dies mit dem zuständigen Verkäufer. Sie haben eine große Auswahl, welche auch das Thema Lüftungsanlagen beinhaltet.

Das Bauen nach KfW-Standards erfordert die luft- und winddichte Ausführung der Gebäudehülle, um Wärmeverluste und Schimmelbildung durch unkontrollierte Lüftung über Fugen und Leckstellen zu verhindern. Der notwendige Luftwechsel zur Erhaltung der Bausubstanz und zum Wohlbefinden der Bewohner muss aber sichergestellt werden. Dies ist über die freie Fensterlüftung entsprechend den heutigen Lebensgewohnheiten nur schwer erreichbar.

Besprechen Sie dieses Thema ausführlich mit Ihrem zuständigen Verkäufer.

21. Heizkörper

Auf Wunsch werden in allen Räumen nach EnEV Heizkörper in der Farbe weiß, wandhängend installiert. Die Verrohrung der Heizungsanlage wird mit Kupfer- oder Kunststoffrohr, welches vorschriftsmäßig gedämmt ist, durchgeführt.

21a. Fußbodenheizung

Standardmäßig ist der Einbau einer Warmwasser- Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung möglich. Die Raumtemperaturregelung erfolgt über Raumthermostate und elektrische Regelventile für jeden Raum separat. Heizkreisverteiler werden in erforderlicher Anzahl im Verteilerschrank (feuerverzinktes Stahlblech mit Einbautür und Rahmen) montiert.

22. Estricharbeiten

Bei nicht unterkellerten Gebäuden wird in allen Räumen auf der Sohlplatte Zementestrich ca. 6,00 cm auf einer Dämmschicht der Gesamtstärke mindestens 10,00 cm WLG 040 (schwimmender Estrich) nach DIN 18560 Teil 2 verlegt. Beim Einbau einer Fußbodenheizung werden, soweit erforderlich, Kunstfasereinlagen im Heizestrich eingebaut. Im DG wird eine Trittschalldämmung von mindestens 8,00 cm eingebaut. In den Kellerräumen werden ca. 5,00 cm Zementestrich auf Trennlage nach DIN 18560 Teil 2 eingebaut. Alternativ kann aus wärmedämmtechnischen Gründen der Fußbodenaufbau im EG in das Kellergeschoss verlegt werden. Dann erhält der EG Fußboden den gleichen Aufbau wie das DG. Die genaue Stärke der Verlegung der Dämmstoffe ist aus der Wärmeschutz-Berechnung zu entnehmen. Abweichungen gemäß EnEV oder Wärmeschutz-Berechnung sind möglich.

23. Fliesenarbeiten

Fliesen werden gerade verlegt. Bodenfliesen erhalten eine zementgraue Fuge, Wandfliesen eine weiße Fugenfarbe. Andere Verlegearten sind gegen geringen Aufpreis möglich. Für das Fliesenmaterial wird mit brutto 25,- € / m2 kalkuliert.

Küche, Bad, Gäste – WC, Flur und HWR erhalten Bodenfliesen und Fußbodenleisten nach Wahl des Bauherrn.

23a.  Fliesenarbeiten im Bad

Im Bad werden Fußbodenfliesen nach Wahl des Bauherrn verlegt. Wandfliesen werden 2 m hoch und umlaufend verlegt. Dachschrägen erhalten keine Fliesen.

23b.  Fliesenarbeiten im Gäste WC

Das Gäste – WC, erhält Bodenfliesen und Fußbodenleisten nach Wahl der Bauherren. Die Höhe der Wandfliesen wird im Bereich der Dusche 2 m gerechnet, ansonsten 1,25 m umlaufend.

24. Trockenausbau

Im Sanitärbereich werden durch Verkleidung mit Feuchtraum – Gipskartonplatten Wasser- und Abflussrohre am Waschtisch und WC verdeckt, incl. Revisionsöffnungen. Installationsschächte vom EG ins DG werden ebenfalls mit Gipskartonplatten verkleidet. Stoßfugen, welche nicht hinter Fliesen oder anderen Überarbeitungen verschwinden, werden nach Herstellervorschrift entsprechend verschlossen und tapezierfähig verspachtelt.

Ist ein ausbaufähiger Spitzboden kalkuliert, wird die darunter liegende Trockenbaudecke entsprechend den brandschutztechnischen Anforderungen der Landesbauordnung hergestellt.

24a. Decke und Dachschrägen im DG

Im DG werden die Dachschrägen und Decken mit einer mineralischen Wärmedämmung, Stärke 20 cm WLG 035, nach den Vorgaben der EnEV gedämmt. Es wird eine Dampfsperre aus PE-Folie an den Sparren und Zangen befestigt und verklebt. Auf einer Unterkonstruktion werden die Gipskartonplatten angebracht. Sämtliche Stoßfugen werden nach Herstellervorschrift verschlossen und tapezierfähig verspachtelt. Die Dämmung verläuft innerhalb der Kehlbalkendecke. Der Spitzboden ist nicht ausgebaut und wird als Kaltdach hergestellt. Bei Bungalows mit nicht ausgebautem Dachgeschoss ist die Erdgeschossdecke die Dämmebene.

25. Innenputz

Alle massiven Innenwände erhalten einen einlagigen Maschinengipsputz bestehend aus Kalkgipsputz beziehungsweise bei Feuchträumen aus Kalkzementputz (Putzqualität: gefilzt Q2). Ist ein Kellergeschoss vorhanden, wird der Kellervorraum ebenfalls mit geputzt.

26. Innenfensterbänke

Die Innenfensterbänke werden 2 cm stark aus Jura-Marmor fachgerecht verlegt. Innenfensterbänke im Bad und Gäste-WC werden gefliest.
Aus kalkulatorischen Gründen wird ein Basispreis von 200 €/m2 brutto festgelegt.

27. Außenfensterbänke

Alle Wohnfenster mit gemauerter Brüstung erhalten eine Außenfensterbank aus Aluminium mit Wasserrillen entsprechend der Vorschrift in EV1 oder Kunststoff Weiß.

28. Eigenleistungen

Eigenleistungen sind bei rechtzeitiger Ankündigung bis Baubeginn möglich und minimieren den Gesamtfestpreis. Wichtig für Eigenleistungen ist die Übernahme ganzer Gewerke. Gewerke mit statischen Eigenschaften werden nicht als Eigenleistung vergeben. Sind Eigenleistungen von vornherein vereinbart, sind diese bereits im Gesamtfestpreis berücksichtigt.

29. Zusatzausstattungen

Auf Anfrage können Leistungserweiterungen und Zusatzausstattungen angeboten werden. Sie werden schriftlich im Angebot fixiert und sind vom Bauherrn vor Ausführung zu unterzeichnen.

30. Prüfungen des Baukörpers

Zum Leistungsumfang gehören ein Blower-Door-Test und eine baubegleitende DEKRA-Prüfung. Hierzu wird die DEKRA bereits nach der Rohbauphase (Mauerwerk, Dach, Fenster), vor Innenputz und Estrichmontage (technischer Bereich) eine Abnahme tätigen. Auch eine Endabnahme wird durch DEKRA erfolgen.

31. Zum Lieferungs- und Leistungsumfang gehören nicht

Alle Kosten und Gebühren für die amtliche Baugenehmigung, die  Prüfung der statischen Berechnung sowie der Lage- und Höhenbestandsplan. Nach Erstellung des Bauwerkes die Einmessung des Gebäudes durch das jeweilige Katasteramt. Weiterhin gehören nicht zum Leistungsumfang die Anschlusskosten für Wasser, Abwasser, Energien, Post, usw., auch erforderliche Sicker- und Klärgruben einschließlich aller dazu gehörenden Bodenarbeiten und sonstige Gebühren. Nicht zum Leistungsumfang gehören Kosten für etwaige Prüfverfahren und die Herstellung, es ist aber möglich im persönlichen Gespräch mit dem Verkäufer diese Punkte zu klären.

32. Mitwirkung des Bauherrn

Von dem Bauherrn sind für die Erstellung der Bauantragsunterlagen folgende Leistungen zu erbringen:

– Amtlicher Lageplan im Maßstab 1:500 (4-fach)
– Bereitstellung von Bauwasser und Baustrom (Verbrauchskosten gehen zu unseren Lasten)
– Örtliche Bauvorschriften (Bebauungsplan)
– Textliche Festlegungen zum Bebauungsplan

Diese Bauleistungsbeschreibung gilt zwischen den Vertragsparteien als vereinbart und dient als Grundlage für den Finanzierungsnachweis des Auftragnehmers durch das noch zu bestimmende Kreditinstitut.

Zusatzleistungen

Malerarbeiten & Bodenbelagsarbeiten Innen & Außen gehören nicht zum Leistungsumfang. Auf Wunsch erhalten Sie ein separates Angebot.

Z1. Maler- und Tapezierarbeiten

Wand- und Deckenflächen in den Wohngeschossen, sowie zum Erdgeschoss offene Kellervorräume erhalten Raufasertapete (mittlere Körnung) mit einem weißen Dispersionsfarbanstrich und die Deckenfugen werden verspachtelt. Die Fugen zwischen Putz- und Trockenbau werden mit Acrylmaterial ausgefugt. Die Wände und Decken der Kellerräume sowie Hauswirtschafts-, Abstell- und Haustechnikräume werden mit einem weißen, wischfesten Farbanstrich versehen.

Z2. Bodenbelagsarbeiten

Teppichbodenbeläge stehen mit hochwertigen Geweberücken nach Mustervorlage zur Auswahl. Wandanschluss mit Teppichbodenleisten. Der Teppichbodenpreis beträgt bis zu 20 € / m2.
Alternativ dazu ist ein Parkettboden mit Wandleisten für einen Materialwert ab 35 € / m2 erhältlich.